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11. November 2019

Sind Robo-Advisor besser als gute Privatanleger?


Robo-Advisor sind von der Performence alles andere als überragend, private Anleger, die sich etwas mit der Thematik Börse und ETFs beschäftigen, sollte es möglich sein, mittels ETF mindestens ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen. Wer die Zeit dafür nicht hat – wobei sich die Frage stellt, wie aufwendig es nun wirklich ist sein Geld über ETFs anzulegen – kann durchaus mal einen Versuch bei einer digitalen Vermögensverwaltung in Erwägung ziehen.

Robo-Advisor oder eigene Geldanlage

Mit der Hilfe von Algorithmen Geld anlegen – oder alles privat selber gestalten? Die Idee hinter einem Robo-Advisor ist, dass nicht der Mensch die Geldanlage
managt, sondern eine Anweisung, die dem Computer sagt – was er damit machen soll. Dazu wird vorab über diverse Fragen, das jeweilige Risikoprofil des Kunden abgestimmt.

Da ETFs immer ganz Märkte oder Sektoren abbilden, kann jeder Privatanleger in aller Ruhe die für sich passenden ETFs heraussuchen – und somit seine eigene Vermögensstrategie entwickeln.



Den meisten Menschen würde es gut tun, sich etwas intensiver mit der eigenen Altersversorgung, oder Vermögensanlage zu beschäftigen. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, wie häufig es negative – und sogar betrügerische Erfahrungen in diesem Bereich gegeben hat. Denken Sie nur an die ganzen geschlossenen Immobilienfonds, die jahrelang keine Ausschüttungen vorgenommen haben und dann Insolvenz angemeldet haben.

Übrigens oft von den so seriösen Banken vermittelt, vor allem wegen der hohen Provision. Beurteilen kann der Bankberater die Erfolgsaussichten eines geschlossenen Immobilienfonds ohnehin nicht. Alleine bei den Genossenschaftsbanken sind diverse DGI Fonds – vor allem in Ostdeutschland mittlerweile liquidiert worden.

Ebenso wachsam sollte man sein, wenn Empfehlungen für Aktien oder Derivate ausgesprochen werden. In der Regel lautet das Ziel, Abos zu verkaufen. Wenn die sogenannten Analaysten, die oft gar keine echte Analysten sind, so erfolgreich wären – wie sie sich darstellen – hätten sie es dann nötig Abos zu verkaufen?

Einfach mal darüber nachdenken! Bei den echten Analysten von Bankhäusern werden auch gerne Empfehlungen oder Abstufungen aus eigenem Interesse ausgesprochen, bzw. weil es im Sinne der Bank ist.

Bei den Robo-Advisorn soll es dann eben die Technik richten, u.a. weil das Geld völlig emotionslos angelegt wird. Sie können sich aber auch kostenlos ein Portfolio nach Dr. Kommer selber zusammenstellen, dass von der Performence die meisten Robo-Advisor schlägt.

Die richtigen ETFs finden
Es gibt unglaublich viele ETFs, die jeweils ganz Märkte abbilden, nicht aktiv gemanagt werden und als börsennotierte Produkte jederzeit mit sofortiger Orderbestätigung gehandelt werden können. Ganz im Gegensatz zu einem klassischen Investmentfonds, bei dem der Kurs nur einmal täglich festgestellt wird. D.h. es kann Ihnen durchaus passieren, dass Sie erst den Kurs vom nächsten Tag – oder wenn es ganz schlecht läuft – auch erst den vom übernächsten Tag bekommen. Das alleine ist schon ein Nachteil, zudem schaffen es die wenigsten Fonds, den jeweiligen Index zu schlagen. Da kann man dann auch gleich zum deutlich günstigeren und flexibleren ETF greifen.

Es gibt sehr gute Internetseiten, auf denen Sie alle ETFs finden und sich auch eine Watchlist, oder ein Musterportfolio anlegen können. So zum Beispiel auch das Weltportfolio nach Dr. Gerd Kommer – sowie nahezu alle ETFs feinsäuberlich nach Rubriken, Themen oder sonstige Anlageschwerpunkten sortiert. Wer sich wirklich damit beschäftigt, kann sich ein sehr gutes Portfoloio zusammenstellen.

Selbst wenn es zu Beginn nur ein ETF ist, z.B. einen auf den Weltindex MSCI, bei dem ca. 1.600 Aktien beinhaltet sind, kann diese Strategie sehr erfolgreich sein. Wer weiter diversifizieren möchte, wählt vielleicht einen Stoxx 600 ETF, dieser deckt 600 Aktien aus Europa ab. Sehr interessant sind auch Immobilien-ETFs, die oft eine hohe Ausschüttungsrendite erzielen und auch vom Wertzuwachs sehr interessant sein können.

Dazu könnte dann auch noch ein Emerging Markets ETF kommen, der weltweit in Small Caps investiert. Diese Werte sind oft dynamischer als Standardaktien, was aber für beide Richtungen gilt. Auch Dividendenstrategien lassen sich damit fahren, es gibt diverse Dividenden-ETFs, die weltweit die Aktien beinhalten, die in den letzten 20 Jahren die höchsten Dividenden ausgeschüttet haben.

Es macht im übrigen Spass, sich mit der Geldanlage zu beschäftigen, mal abgesehen davon, dass es zudem auch günstiger ist. Auf Konten & Co. findet Ihr passend dazu, günstige und leistungsstarke Wertpapierdepots, sowie einen Robo-Advisor Vergleich und viele gute Artikel zum Thema ETFs.

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