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22. Oktober 2019

Laufende Verzinsungen durch Anleihen


Mit Anleihen haben Anleger zwei Möglichkeiten, Renditen zu erzielen. Zunächst über die Kuponzahlungen (Zinskupon) und dann über Kursgewinne. In der Regel wird der grössere Anteil der Rendite über die Kuponzahlungen erzielt, das muss aber keinesfalls immer so sein. Aktuelle gibt es viele Anleihen, die in 2019 bisher hohe Kursgewinne aufweisen können.

Das passiert immer dann, wenn Anleger nach sicheren Häfen suchen und in Anleihen flüchten, so machten Kursgewinne bei US-Staatsanleihen in diesem Jahr den weitaus grösseren Anteil der Gesamtrendite aus. Das dürfte sich in den nächsten Monaten allerdings wieder relativieren, auch wenn in den USA noch mit weiteren Zinssenkungen zu rechnen ist. Jedeoch dürften diese Zinssenkungen bereits eingepreisst sein.

US-Anleihen wirken auch attraktiver als europäische, da das Wachstum in Europa schwächer ist – und das vorerst auch so bleiben dürfte. Ausserdem ist der Markt in Europa anfälliger für geopolitische Störungen. Demzufolge scheinen US-Papiere zurzeit vieldach das bessere Risiko-Rendite-Profil zu haben.

Zinserhöhungen in Norwegen – Anleihen in norwegischer Krone

Mit der überraschenden Erhöhung des norwegischen Leitzinses um 25 Basispunkte auf 1,5 Prozent schwimmt das Land gegen den Strom und erhöht damit zum vierten Mal seit September 2018 seine Zinsen. Bei diesem Zinssatz und der starken norwegischen Währung könnten Bonds aus Norwegen allerdings eine Alternative sein. Zum Beispiel der vierjährige, 1.000 Millionen norwegische Kronen schwere Bond von Daimler (WKN A2R7DY), der Stuttgarter Autobauer bietet einen Kupon von 2,0 Prozent. Zudem ist das Papier auch in kleineren Stücken von 20.000 Kronen zu haben. Das entspreche etwa 2.000 Euro.

Anleihen lassen sich günstig bei einem Onlinebroker wie der Consorsbank oder Comdirect an der Börse handeln und jederzeit veräussern.

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