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22. Oktober 2019

Gold steigt früher oder später – bezogen auf Fiatgeld immer weiter!


Der Goldpreis pendelt seit Jahresbeginn zwischen 1.380 USD – 1.450 USD und wartet auf den ganz großen Ausbruch. Es wird immer weiter Liquidität in die Märkte gepumpt, sodass Korrekturen an den Aktienmärkten sofort wieder zum Einstieg genutzt werden. Es gibt halt wenig Anlagealternativen – wenn Geld mit einer vernünftigen Rendite angelegt werden soll. Aber kann das ewig so weiter weiter gehen?

Weil Papiergeld früher oder später immer zu seinem inneren Wert – der Null ist – zurückkehrt, muss der Goldpreis zwangsweise in dieser sukzessiv schrumpfenden Fiatrecheneinheit früher oder später gegen unendlich steigen, was eine Hyperinflation bedeuten würde! Die Kaufkraft der Unze Gold bleibt, unabhängig vom Wertverfall der Papierwährungen, langfristig immer gleich. Seit mehr als 3000 Jahren kann man zum Beispiel mit einer Unze Gold 300 Laib Brot kaufen.

Dies ist auch heute noch so der Fall, unabhängig davon, ob man dieses Brot z.B. in den USA (Gold bewertet in USD), in Europa (Gold bewertet in EUR), in Japan (Gold bewertet in YEN) kauft. Betrachtet man die 300-jährige Geschichte des westlichen Papiergeldes, kann festgestellt werden. Sobald Papiergeld vom Gold entkoppelt wird, beginnt es seine Kaufkraft zu verlieren.

Das zusätzliche Problem hierbei ist, dass dieser Wertverlust nicht etwa linear, was leichter kalkulierbar wäre, sondern immer logarithmisch abläuft. Dies ist auch der Grund, warum für das Publikum die zerstörerische Auswirkung der Inflationierung immer erst sehr spät sichtbar wird. Der Blick in den klassischen Warenkorb ist dabei nicht immer hilfreich, weil Preisschwankungen zwangsläufig auftreten.

Betrachtet man den langfristigen Verlauf des Goldpreises in EUR, so erkennt man auf den ersten Blick, dass dieser sich seit dem Jahrtausendwechsel in einer Hausse befindet und gleichzeitig um über 300 Prozent gestiegen ist.

Man könnte es auch anders ausdrücken und feststellen, dass der EURO gegenüber GOLD seit dem Jahr 2000 – als sich die weltweiten Aktienmärkte auf einem Rekordniveau befanden – um mehr als 75 Prozent an Kaufkraft verloren hat. Geht man zurück bis ins Jahr 1971, dem Jahr als die Golddeckung aufgehoben wurde, und man bezieht die DM mit ein, so hat der EURO(DM) gegenüber GOLD seitdem 94 Prozent verloren.

Beim Schweizer Franken, die weltweit stärkste Währung, beträgt der Kaufkraftverlust im gleichen Zeitraum immerhin 87 Prozent, beim Japanischen Yen 91 Prozent, beim US-Dollar 97 und beim Britischen Pfund sogar 98 Prozent. All diese Kaufkraftverluste wurden in weniger als einem halben Jahrhundert generiert. Da wir uns im Finale eines 75-Jahres-Superverschuldungs-Zyklus befinden, kann man davon ausgehen, dass Voltaires Vorhersage – die Rückkehr einer jeden Papierwährung zu ihrem inneren Wert von Null – nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt!

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