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19. September 2019

Draghi senkt den Einlagenzins und teilt großzügig aus


Mario Draghi schwingt wieder die geldpolitischen Kelle, gespickt mit einigen Zutaten. In Anbetracht rekordtiefer Negativzinsen ist das für viele Sparer und die Banken aber keine gute Nachricht. Die EZB Senkt den Einlagenzinssatz auf – 0,5 Prozent, von vorher – 0,4 Prozent. Dadurch zahlen Banken also noch mehr Strafzinsen – und die Konsumenten müssen ihr Geld weiterhin nahezu zinslos anlegen – sofern sie nicht nach Alternativen Ausschau halten.

Zudem verspricht die EZB, die Zinsen so lange niedrig zu lassen, bis die Inflation knapp unter 2% ist. Ab 1. November wird die EZB erneut Wertpapiere kaufen im Volumen von 20 Milliarden Euro, dabei wird Stufenzinssystem geben. Übrigens, die Realverzinsung für den durchschnittlichen Verbraucher liegt im Minusbereich!

Aufgrund der vielen negativen Konjunkturdaten war Mario Draghi nahezu gezwungen, so zu entscheiden. Insbesondere Deutschland schwächelt immer mehr, Draghi beugt also vor und erhöht den Druck des geldpolitischen Füllhorns. Das Maßnahmenpaket trifft dabei die Erwartungen, der Dax reagiert positiv nach der EZB Entscheidung und klettert auf über 12.400 Punkte, der Euro gibt nach und fällt unter 1,10 zum US Dollar. Die Edelmetalle legen ebenfalls zu!

Den Verbrauchern kann man nur empfehlen, sich näher mit dem Thema Finanzanlagen zu beschäftigen. Es müssen ja keine Einzelaktien sein, ETFs oder aktiv gemanagte Fonds sind mehr als eine Alternative. Meinetwegen auch Robo-Advisor, natürlich dürfen Gold und Silber nicht fehlen. Aber sein Geld auf dem Girokonto, dem Tagesgeldkonto oder vergleichbaren Anlageformen anzulegen, ist die reine Geldvernichtung.

Es gibt viele Möglichkeiten, sein Geld deutlich sinnvoller anzulegen, als auf dem Sparbuch. Ein ganz einfacher Weg wäre zum Beispiel, monatlich in einen MSCI World ETF zu investieren. Durch die monatlichen Zahlungen wird das Risiko durch den Cost-Average-Effekt (Durchschnittswertermittlung) deutlich redzuziert. Langfristig tendiert das Risiko bei dieser Anlageform gegen Null.

Auch ein Dividenden-ETF mit regelmässigen Ausschüttungen ist eine echte Alternative, nur macht was! Vielleicht einfach mal zu Beginn mit einem Wertpapierdepot starten und sich näher mit der ganzen Thematik beschäftigen, dort gibt es viele kostenlose Informationen und Webinare, Analysen und vieles mehr!

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