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11. November 2019

Digitale Vermögensverwaltung – einer der besten Robo-Advisor am Markt


Was früher nur sehr vermögenden Anlegern und professionellen Investoren wie Pensionsfonds – und anderen Institutionen möglich war, kann heute auch der ganz normale Kleinanleger nutzen. Eine professionelle, digitale Vermögensverwaltung über sogenannte Robo-Advisor. Einer der Top-Anbieter in diesem Bereich ist Scalable Capital, im Juni 2014 hatten die 3 Gründer in einer Berliner Altbauwohnung die Idee, Scalable Capital ins Leben zu rufen. Seinerzeit waren alle Gründer noch in anderen Jobs und fassten konsequent den Beschluss zu kündigen.

Einer der Gründer und wissenschaftlicher Beirat ist Prof. Dr. Stefan Mittnik, ehemals Ludwig-Maximilians-Universität München und Union Investment. Die beiden anderen Gründer und Geschäftsführer sind Erik Podzuweit und Florian Prucker – beide ehemals Goldman Sachs.

Die Gründer bezogen das erste Büro – 25 Quadratmeter im Werk1, einem Start-up-Hotspot hinter dem Münchner Ostbahnhof. Danach siedelten sie um in die Prinzregentenstraße im Stadtteil Lehel, bevor Anfang 2016 der Service in Deutschland startete. Später folgten Großbritannien, Österreich und die Schweiz. Zudem konnten Siemens Private Finance und die Direktbank ING als Partner, sowie der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock als Anteilseigner gewonnen werden. Die unter der Marke iShares verkauften ETFs von Blackrock werden in der Produktauswahl im übrigen nicht bevorzugt.

Zweieinhalb Jahre nach dem Start hatte Scalable Capital beim verwalteten Vermögen die Milliarden-Grenze überschritten und ist mittlerweile Marktführer im Bereich der digitalen Vermögensverwaltung. Auch die Presse ist mittlerweile vielfach auf den Robo-Advisor aufmerksam geworden.



Was zeichnet die digitale Vermögensverwaltung von Scalable Capital aus

Die Idee lautet, eine Geldanlage anzubieten, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten ist. Klingt nicht originell? Mag sein, aber so verrückt es auch scheint: Es gab keinen Finanzdienstleister, der eine solche Anlage im Angebot hatte. Wenn die Gründer gefragt wurden, wem sie ihr Geld anvertrauen sollten, fiel ihnen keine Antwort ein, zu der man hätte stehen können. Obwohl allein in Deutschland mehr als 1.800 Banken, über 8.000 Publikumsfonds, Hunderte Vermögensverwalter und Tausende Vermittler und Berater um die Gunst der Anleger buhlen.

Überzogene Kosten, Interessenkonflikte beim Verkauf von hauseigenen Produkten, hohe Mindestanlagesummen, fragwürdige Stockpicking-Strategien oder diffuse Anlagerisiken: Es gab immer mindestens einen entscheidenden Haken. Das fanden die Jungs so absurd, dass der Entschluss reifte, Scalable Capital zu gründen – eine kostengünstige und transparente Vermögensverwaltung – die auf Technologie mittels ETFs setzt.

Was sind ETFs
Exchange-Traded Funds (ETFs) sind Investmentfonds, die die Wertentwicklung eines Börsenindex – wie beispielsweise den DAX – passiv nachbilden. Sie werden deshalb auch als Indexfonds bezeichnet. Ein ETF gibt Ihnen Zugang zu einem breiten Portfolio aus Aktien, Anleihen oder anderen Anlagekategorien wie Rohstoffen.

Das alles kann man mit einem klassischen Investmentfonds auch erreichen, aber anders als aktiv gemanagte Investmentfonds sind ETFs wesentlich kostengünstiger, weil dabei keine teuren Managementgebühren oder Aufgelder anfallen, die zu Lasten Ihrer Rendite gehen. Da ETFs wie eine Aktie an Wertpapierbörsen gehandelt werden, bieten sie zudem börsentägliche Liquidität. Erwähnenswert ist zudem, dass die meisten der gemanagten Investmentfonds den jeweiligen Index nicht schlagen.

Nobelpreis­gekürtes Modell
Kurse lassen sich nicht prognos­tizieren, Risiken schon.

Ein Großteil der Zeit und Energie in der Finanzindustrie wird darauf verwendet, die Entwicklung von Wertpapierkursen zu prognostizieren. Doch zahllose empirische Studien zeigen, dass sich Kursentwicklungen praktisch nicht vorhersagen lassen, weshalb sogenanntes Stockpicking und Market-Timing reine Glückssache sind und fast nie zu systematischen Anlageerfolgen führen.

Risiken lassen sich hingegen nachweislich und zweckmäßig prognostizieren. Denn Finanzmarktrisiken sind im Zeitablauf nicht konstant, sondern ändern sich stark und treten häufig in „Clustern“ auf, d.h. es gibt wechselnde Phasen, die von hoher oder niedriger Volatilität gekennzeichnet sind, wobei höhere Volatilität ein höheres Verlustpotenzial impliziert.

Empirische Studien belegen, dass Schwankungsbreiten aufeinanderfolgender Kursbewegungen stark korrelieren. Im Klartext bedeutet dies, dass auf einen überdurchschnittlich risikoreichen Tag oder Monat mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ein überdurchschnittlich turbulenter Tag bzw. Monat folgt. Diese Erkenntnis geht ursprünglich auf Benoît Mandelbrot und Eugene Fama zurück. Allerdings haben erst die wissenschaftlichen Arbeiten von Robert Engle dazu verholfen, aus dieser Erkenntnis Modelle zur Risikoprognose zu entwickeln. Für diese Forschungsleistung wurde er im Jahr 2003 mit dem Nobel-Gedächtnispreis ausgezeichnet.

Charttechnik und Fundamentalanlyse
Die Charttechniker argumentieren mit Unterstützungs- und Widerstandslinien, mit gleitenden Durchschnitten, Höchstkursen, oder mit der Breakoutstrategie – um nur einige wenige zu erwähnen. Wenn Trump dann die Märkte in Panik versetzt, wird anschließend nach neuen charttechnischen Argumenten gesucht – um die Charttechnik argumentativ zu untermauern – oder schönzureden!

Die Fundamentalanalyse ist auch schwieriger geworden, heute noch eine Aktie für viele Jahre ins Depot zu legen, ist oft auch nicht mehr die richtige Strategie. Dafür sind die Märkte zu volatil geworden, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich dafür mittlerweile viel zu schnell. Die Aussage, „politische Börsen haben kurze Beine“ – stimmt so auch nicht mehr. Wenn die Quartalszahlen einer Aktie nicht den Erwartungen der Anleger entsprechen, erleidet ein Wert heute durchaus mal 10-15 Prozent Wertverlust an einem einzigen Börsentag. Auch das hat sich deutlich verändert!

Es spricht demzufolge einiges für eine technologisch unterstützte, digitale Vermögenverwaltung über ETFs. Es gibt zu Scalable Capital sehr positive Artikel in der Frankfurter Allgemeinen, in der Zeitschrift Capital, im Handelsblatt und diversen anderen Medien. Auf der Website von Scalable Capital kommen Sie zu allen Artikeln. Ausführliche Produktinformationen und einen Vergleich der besten Deutschen Robo-Advisor – Digitale Vermögensverwaltungen -erhalten Sie unter dem Link.

Direkt zu Scalable Capital

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