Gehe zu…

RSS Feed

22. April 2019

Die selbsternannten – und angeblich so erfolgreichen Trader


Das Internet – und vor allem die Finanzseiten – sind voll von selbsternannten Tradern. Angeblich sind sie alle schon langjährig so erfolgreich! Ich frage mich dann immer, wo sich diese Leute die Zeit für ihre Börsenbriefe, Seminare und sonstigen Abo-Pakete hernehmen. Wer sich wirklich intensiv mit dem Trading beschäftigt, hätte schlicht und ergreifend keine Zeit dafür.

Vielleicht dann, wenn der Trader kürzer tritt – um seine Erfahrungen weiterzugeben. Ansonsten wird keiner von den wirklich erfolgreichen Tradern seine Strategien veröffentlichen, das macht einfach keinen Sinn. Es geht im wesentlichen um Aboverkäufe! Es spricht ja auch grunsätzlich nichts dagegen, zweigleisig zu fahren, nur die oft völlig überzogene Darstellung nervt. Vor allem dann, wenn man ein 5.000 EUR Konto hat – und mangels Liquidität ausschließlich mit CFDs handelt.

In der Regel werden irgendwelche charttechnischen Argumente gesammelt – um Kursanstiege, Kursrückgänge oder Prognosen zu rechtfertigen – dann wird platt auf irgendeinen Abodienst hingewiesen. Oft handelt es sich dabei nur um Phrasen ohne Substanz – könnte, vielleicht – oder wenn das oder dies passiert. Schön ist es dann immer, wenn es politische Statements und Aussichten gibt, die Kursanstiege oder Kursrücksetzter verursachen. Dann werden wieder irgendwelche charttechnischen Gründe – die oft an den Haaren herbeigezogen sind – als Grund dafür genannt. Wenn man die ganzen Charttechnischen Theorien mal sammeln und auswertem würde, wäre das Ergebnis in der Praxis ein Desaster.

Angeblich haben politischen Börsen ja kurze Beine, nur leider stimmt dieser alter Spruch nicht mehr. Wenn Trump morgen auf Twitter schreibt, dass der Handelskrieg mit China fortgeführt wird, dann reagieren die Börsen sofort darauf. Was hat das dann noch mit Charttechnik zu tun, nichts! Aber das schöne an der Charttechnik ist ja, dass sich anschliessend immer ein Argument findet, egal in welche Richtung es geht.



Es gibt Plattformen, auf denen sich „Experten“ ohne Ende tummeln, teilweise mit Tradingstrategien, die zugegeben, manchmal durchaus phantasievolle Bezeichnungen aufweisen. Alle haben angeblich Musterdepots mit einer tollen Wertentwicklung, nur genauer hinschauen darf man nicht – dann kommt die Wahrheit an das Tageslicht. Sprüche wie, so wurde ich reich mit Aktien dürften nun wirklich nur die ganz Naiven ansprechen. Weil er so reich ist, muss er dann mit seinen Börsenbrief-Abo`s hausieren gehen! Nur heute noch 20 Prozent Rabatt – das klingt wrklich nach Erfolg. Mich erinnert das manchmal an die Strandverkäufer im Urlaub!

Jeder sollte sich grundsätzlich seine eigenen Gedanken machen, das ist immer noch das sinnvollste. Ich will die Charttechnik nicht grundsätzlich verteufeln, als Ergänzung kann und sollten Anleger diese bedingt einsetzen. Denn der Chart bildet die Psychologie ab, und diese hat eine nicht unerhebliche Bedeutung, was aber absolut nicht berechenbar ist. Letztendlich zählen immer noch die fundamentalen Daten und das allgemeine Umfeld, Traden was man sieht. Im übrigen ist es nach wie vor besser, mal über seine eigene Vermögensstrategie nachzudenken, als nur auf andere zu hören. Es ist wie mit dem Sparbuch – das Buch – das Sie sich sparen können.

Es gibt so viele Möglichkeiten, um zum Beispiel in breit gestreute ETFs zu investieren. Diesbezüglich gibt es wirklich gute Portfolio-Vorschläge, z.B. nach Dr. Kerd Kommer und viele mehr. Ich persönlich trade auch sehr gern mit ETFs. In gut vermietete Renditeimmobilien zu investieren, war schon immer eine gute Idee. Wer dazu nicht die finanziellen Möglichkeiten hat, kann als Alternative in Immobilien-Crowdfunding investieren. Dies ist schon mit sehr geringen Mindestsummen möglich. Natürlich gibt es überall Risiken, diese müssen nur überschaubar bleiben.

Es gibt – und das sollte fairerweise erwähnt werden – auch einige, die wirklich ganz gut sind. Diese Kategorie von Tradern ist dann auch nachhaltig daran interessiert, dass die Anleger besser werden. Einer davon ist Achim Mautz von ratgebergeld.at – der mit einem eigenen Live-Chat, gemeinsam mit seiner Tradergemeinde Livetrading bietet – und das zu einem fairen Preis!

In Verbindung mit Lynxbroker – für uns einer der besten Broker, bietet Achim Mautz auch wöchentlich Webinare an, die vielen Tradern helfen können – etwas mehr Systematik in ihr Trading zu bringen. Ebenso ist der tägliche Mid-Day Alert um 17 Uhr erwähnenswert, eine kurze Zusammenfassung des aktuellen Börsengeschehens. Alles sehr sachlich, auch durchaus vorsichtig und immer darauf hinweisend, wann der Zeitpunkt gekommen ist, um long oder short zu gehen. Auch er kocht nur mit Wasser, das macht er aber sehr ordentlich!

Hinweis:
Unsere Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet. Diese sogenannten Affiliate-Links und die damit verbundenen Werbekostenvergütungen haben bei der Erstellung unserer Ratgeber-Artikel keinen Einfluss auf den Inhalt, unsere Artikel sind und bleiben immer objektiv. Unser oberstes Ziel ist Ihre Information.



Schlüsselwörter:, ,