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21. August 2019

Der natürliche Goldpreishebel


Goldminen-Aktien- oder auch ETFs verfügen über einen natürlichen Goldpreishebel. Dies lässt sich an einem einfachen Beispiel erklären. Wenn sich die Förderkosten für eine Unze Gold bei 1.000 USD belaufen – und der Goldpreis bei 1.200 USD liegt, dann bleiben vereinfacht ausgedrückt 200 USD Dollar Bruttogewinn. Steigt der Goldpreis auf den aktuellen Stand von 1.400 USD, bleiben 400 USD übrig.

Wenn sich der Goldpreis also um ca. 16 Prozent verteuert, steigt der Gewinn der Goldmine um satte 100 Prozent. Das macht sich natürlich unmittelbar bei den Minenunternehmen bemerkbar, zumal diese in den letzten Jahren Ihre Kosten um einiges reduziert haben. Wenn jetzt der Goldpreis weiter steigt, partizipieren Gold-Aktien und Goldminen-ETFs überproportinal.

Das Umfeld für einen weiter steigenden Goldpreis ist zurzeit absolut gegeben, die Zinsen werden noch viele Jahre niedrig bleiben – alles andere ist gar nicht mehr möglich – die Handels- und Währungskriege werden zunehmen – und auch die Inflation wird weiter ansteigen. Dazu kommt die weltweite, sehr hohe Verschuludung der Staaten.

Geringe Kosten – hoher Goldpreishebel
Ganz wesentlich für die Bewertung einer Goldminen-Aktie sind also die Förderkosten. Je geringer diese sind, umso ist das Gewinnpotenzial. Barrick Gold hat in den vergangenen Jahren getan, um die Förderkoste zu reduzieren, aktuell liegen diese bei rund 825 USD. Das ist im Vergleich zu anderen Goldminen relativ niedrig und führt demzufolge zu einem höheren Hebel.

In den letzten Jahren waren Goldminen-Aktien schwach, weil der Goldpreis zwischen 1.100 USD und 1.300 USD vor sich hin dümpelte. Mit der Übernahme von Randgold – die viel Aufmerksamkeit erregt hat – ist Barrick jetzt auch auf dem afrikanischen Kontinent vertreten. Dort ist jede Menge Potenzial vorhanden, denn Randgold hat dort die besten Abbaugebiete.

Dadurch kommt Barrick auf einen wesentlich höheren Goldgehalt, als z.B. Newmont Goldcorp. Das dürfte deutlich für Barrick sprechen, denn die Aktie stand 2011 noch bei über 5o Dollar, der Goldpreis lag zu diesem Zeitpunkt bei 1.924 Dollar.

Wer Goldaktien direkt an den US-Börsen handeln möchte, kann das günstig und sehr gut über Lynxbroker machen. Das gilt auch für Goldminen-ETFs – die sich auch gut und günstig über comdirect handeln lassen – vor allem im ersten Jahr ist es dort sehr günstig.

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