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22. Oktober 2019

Der Bundesfinanzminister lässt sein Geld auf dem Sparbuch liegen


Eigentlich sollte ein Finanzminister etwas von Finanzen verstehen, wobei durchaus Zweifel angebracht sind – wenn Olaf Scholz sein Geld auf dem Sparbuch parkt. Vielleicht möchte er dadurch den Bundesbürgern Solidarität vermitteln – nach dem Motto – ich muss auch mit den Niedrigzinsen leben. Das lässt sich aber auch leicht sagen, wenn man später über eine weit über dem Durchschnitt liegenden Pension beziehen wird. Denn da kommt der normale „Rentenbezieher“ nicht einmal im Ansatz hin!

Demzufolge ist es ein völlig falsches Signal an die vielen Sparer! Denn Geld auf dem Girokonto, bzw. dem Sparbuch zu lassen ist reine Geldvernichtung. Die Realverzinsung liegt aktuell im Minusbereich, wenn die Inflation berücksichtigt wird. Viele Sparer sehen sich jetzt vielleicht noch darin bestätigt, wie schon immer ihr Geld auf dem Sparbuch zu parken. Übrigens ist das Sparbuch das Buch, dass man sich getrost sparen kann.

Durch solche Äusserungen in Zeiten von Minuszinsen und schleichender Geldvernichtung wird es höchste Zeit, dass die Konsumenten sich mehr mit dem Thema Geldanlage beschäftigen. Es gibt einfach noch zu viele Ängste in der Bevölkerung – was das Thema Börse, Aktien und ETFs angeht. Dabei ist es so einfach, einen Fondssparplan über einen klassischen Investmentfonds oder einen ETF einzurichten.

Wer monatlich einen dieser Sparpläne einrichtet – und damit erst einmal beginnt, sich mit der ganzen Thematik zu beschäftigen, wird langfristig seine Freude haben. Denn durch den Cost-Average-Effekt (Durchschnittswertermittlung) tendiert das Risiko längerfristig gegen Null, Geld zu verlieren. Viele Menschen verstehen es aber einfach nicht, oder wollen es gar nicht verstehen. Sie möchten sich einfach nicht damit beschäftigen – und das ist falsch.

Manchmal ist es sinnvoller, mal einige Stunden über sein Gelöd nachzudenken, als jeden Tag 10 Stunden dafür zu arbeiten und unterwegs zu sein. Langfristig sind mit gemanagten Fonds und ETFs durchaus Renditen von 6-8% realistisch. Mittlerweile gibt es auch jede Menge Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Das Internet bietet zudem jede Menge Möglichkeiten, sich kostenlos zum Thema Geldanlage zu informieren.

Auf youtube gibt es wirklich viele gute Videos dazu, die durchaus Substanz haben. Da muss nicht wirklich der Versicherungsvertreter zu Ihnen nach Hause kommen, auch kein Vermögensberater. Es war schon immer sinnvoller, sich selbst mit seinem eigenen Geld zu beschäftigen, als dies anderen zu überlassen.

Wenn noch nicht geschehen, suchen Sie sich zum Start eine gute Onlinebank, richten dort ein Wertpapierdepot ein, zahlen Geld ein und lesen sich zuerst alle nötigen Informationen durch. Alle Produkte werden dort als Webinar, Video oder auch schriftlich erläutert. Dann machen Sie sich Gedanken, wie lange Sie ihr Geld anlegen möchten und vergleichen dann die Fonds und ETFs. In der Regel bietet sich ein weltweit angelegter ETF auf den MSCI World Index an, daurch erzielen Sie eine sehr breite Streuung.

Oft gibt es sogar noch Bonusaktionen der Onlinebanken, die Comdirect ist diesbezüglich zurzeit sehr aktiv und bietet lukrative Aktionen. Zudem ist die Handelsplattform sehr übersichtlich und im ersten Jahr gibt es besonders günstige Konditionen.

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