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11. November 2019

Auch beim Immobilien-Crowdinvesting sollte diversifiziert werden


Gerade Immobilien-Crowdinvesting macht den Aufbau eines Immobilien-Portfolios besonders einfach. Bei dieser Anlageform können Sie auch mit geringen Beträgen in Immobilien investieren – so gelingt jedem Anleger die Streuung über mehrere Immobilien, auch bei einem kleineren Budget. Wenn man schon die Möglichkeit hat, breit zu streuen, sollte das auch sinnvoll genutzt werden. Doch welche Kriterien sollten angesetzt werden? Wohn- und oder Gewerbeimmobilien in einem Portfolio, was spricht dafür, bzw. dagegen.

Mehrere Standorte
Die Lage ist ein ganz wichtiges Kriterium für die Attraktivität einer Immobilie. Beim Immobilien-Crowdinvesting können Sie in Anlageimmobilien an den unterschiedlichsten Standorten in Deutschland – und sogar im europäischen Ausland investieren. Auch B-Lagen werden immer interessanter, weil Immobilien in innerstädtischen Lagen naturgemäss begrenzt sind. Ausserdem geht es immer mehr um bezahlbaren Wohnraum, demzufolge sind auch Objekte am Stadtrand interessant. Man könnte auch sagen, der Stadtbereich erweitert sich immer mehr an die Peripherie.

Bild ExporoGewerbe- und oder Wohnimmobilien Beide Objektarten haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Das Plus bei Gewerbeimmobilien: Die Mieter wechseln seltener und es gibt höhere Renditen, Gewerbeimmobilien sind aber etwas schwankungsintensiver.

Das Plus bei Wohnimmobilien: Die Neuvermietung gestaltet sich meist einfacher. Die Marktchancen sind überschaubar und von weniger Kriterien abhängig als bei Gewerbeobjekten. Mit allen Daten und Fakten zu den Objekten und anschaulichen Exposés sind Sie aber in die Lage, die Marktchancen beider Immobilienarten einschätzen zu können.

Bestands- und Neubauprojekte

Der Unterschied zwischen Bestands- und Projektimmobilien liegt im Risikoprofil. Bei der Bestandsimmobilie hat man als Investor ein betriebsbereites Gebäude vor sich, die Bauarbeiten sind abgeschlossen und Mieter vorhanden. Der Wert kann also relativ genau eingeschätzt werden, man weiss – was auf einen zukommt. Bei Projektimmobilien dagegen stehen die Bauarbeiten noch an, der Verkauf und die Vermietung der Wohnungen sind meist noch nicht erfolgt. Unterschiedliche Risikoprofile bedeuten unterschiedliche Zinssätze.

Die Zinsen für beide Beteiligungs-Kategorien liegen zwischen ca. 5,0 % bis 7,0 %. Auch hier sollte ein Mix aus Bestands- und Projektimmobilien angestrebt werden – je nach Angebot. Hier haben wir eine Übersicht mit den aktuell interessantesten Bestands- und Neubauprojekten erstellt.

Emotionen

BERGFÜRST PlattformDer Kopf spielt beim Kauf einer Immobilie eine wichtige Rolle, ca. 80% aller Immobilienkäufe finden „aus dem Bauch“ heraus statt. Das gilt im besonderen für selbstgenutzte Objekte.

Im Bereich Anlageimmobilien spielen Zahlen und Fakten eine noch größere Rolle, der Initiator bzw. Emittent leitet das Projekt, muss die Entscheidungen bei unerwarteten Zwischenfällen treffen – und ist mit einer substantiellen Menge Eigenkapital involviert. Eine gute Crowdinvesting-Plattform achtet sehr auf die Erfahrungen und Referenzen der Projektentwickler, das Know-how muss einfach stimmen.

Fazit:
Es ist immer empfehlenswert, in Projekte und Bestandsimmobilien von verschiedenen Emittenten zu investieren, schon, um das Risiko zu minimieren. Die Ausfallquote sollte nur minimal sein, d.h. Insolzenzprojekte sollten so gut wie gar nicht vorgekommen sein. Der Immobilienmarkt boomt seit Jahren, wenn der Projektentwickler in dieser Zeit schon gravierende Fehler gemacht hat, wie soll das erst in Zukunft aussehen. Denn es wird nicht einfacher, passende Projekte zu marktgerechten Verkaufspreisen zu realisieren. Es gibt aber durchaus Anbieter, die überhaupt keine Ausfallquote hatten, d.h. alle Projekte – und zwar 100 Prozent – wurden erfolgreic realisiert und auch abgewickelt.

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