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17. Juli 2018

US-Dollar, Kaufkraftverlust, Fiatwährungen und Staatsschulden


Der US-Dollar-Index ist von 102,28 Punkten am 30. Dezember 2016 auf 91,82 Punkte am 29. Dezember 2017 gefallen. Der Index zeigt den schwankenden Wert ungedeckter Fiatwährungen im Verhältnis zu anderen Fiatwährungen an – die ebenfalls allein auf Schulden – und den Versprechen der Politiker beruhen. Der US-Dollar hat gegenüber anderen Währungen 2017 an Wert verloren, ebenso wie gegenüber den meisten Rohstoffen und zahlreichen anderen Assets.

Wer bitte wundert es – dass eine Erhöhung des Geldangebots durch Staatsschulden von 20,5 Billionen $ und ungedeckte Zahlungsverpflichtungen von deutlich mehr als 100 Billionen $ zu einem Problem werden könnten? Wahrscheinlich ist, dass die Schulden in Dollars zurückgezahlt werden, deren Wert kontinuierlich sinkt, und die eine viel geringere Kaufkraft haben als 1913, 1971, 2000 oder 2017.

Es ist damit zu rechnen, dass sich der schleichende Kaufkraftverlust 2018 aufgrund der dramatischen Verschuldung der USA, des sinkenden Vertrauens in die US-Wirtschaft, des Wandels des weltweiten Finanzsystems – und der Entwicklung der Kryptowährungen beschleunigt. Wobei letztere in der bestehenden Form kaum langfristig Bestand haben dürften, diesbezüglich wird es sicher – auch unter staatlicher Kontrolle – entsprechende Weiterentwicklungen geben.

Die große Überraschung in 2018 dürfte der Verfall des US-Dollars werden. Dadurch werden sich die Aktienmärkte weiter aufblähen und der Goldkurs dürfte sich deutlich in Richtung Norden bewegen. Seit einigen Wochen ist genau das auch schon gut zu beobachten! Zudem wird die Inflation 2018 beträchtlich zunehmen, ein Blick auf den aktuellen Ölpreis deutet genau das schon an.

BullionVault

Wladimir Putin äußerte 2011 folgendes zu den USA und zum US-Dollar. Die USA leben über ihre Verhältnisse und übertragen ihre Probleme zum Teil auf die Weltwirtschaft. Sie leben wie Parasiten von der Weltwirtschaft und von ihrem Dollarmonopol. Die russische Antwort auf den Dollar findet in mehreren Etappen statt und beinhaltet zudem die Anhäufung von Goldreserven (statt US-Dollar-Reserven) sowie die Entwicklung eines weltweiten, goldbasierten Handels- und Zahlungssystems als Alternative zum Dollar.

Schützen Sie ihre Ersparnisse und Ihre Rücklagen für den Ruhestand und entkommen Sie der garantierten Wertvernichtung durch den Dollar, den Euro, das britische Pfund usw., indem Sie in etwas investieren, das mehr Substanz hat als ein zinsloses Girokonto, ein Sparbuch mit einer realen Minusverzinsung – oder einen aktuell überbewerteten Aktienmarkt. Gold und Silber sind offensichtliche Alternativen – und das schon seit einigen Jahrtausenden. Wobei ein Teil der angelegten Gelder zwingend in physisches Gold und Silber angelegt sein sollte – und nicht nur in Papiergold.

Nachfolgend noch eine sehr treffende Aussage von Alan Greenspan von 1966. „Haushaltsdefizite sind eine Möglichkeit der verdeckten Konfiszierung von Vermögen. Gold steht diesem heimtückischen Prozess im Weg, es ist ein Beschützer der Eigentumsrechte.

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Hinweis: Dieser Artikel ist dazu gedacht, Sie zu informieren und nicht, um Ihre Investitionsentscheidungen zu beeinflussen. Nur Sie selbst können entscheiden, wie Sie Ihr Geld anlegen und tragen die alleinige Verantwortung hierfür. Ferner sind vergangene Preistrends keine Garantie für zukünftige Kursentwicklungen. Falls Sie Zweifel bezüglich der Angemessenheit einer Investition haben, empfehlen wir Ihnen, sich unabhängige Finanzberatung einzuholen.