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17. November 2018

Wie kann man von einem starken US-Dollar profitieren?


Mit einem ETN von einem Anstieg des US-Dollar profitieren
Der vorgestellte ETN bietet Investoren die Möglichkeit, an den Wechselkursbewegungen zwischen dem US-Dollar und dem Euro zu partizipieren. Der „ETFS Long USD Short EUR“ nutzt dafür den Referenzwert „MSFX Long US-Dollar/Euro Index“ in der Variante eines Total-Return-Index und die Replikation dieses Index verfolgt das Ziel, die Performance der täglich gerollten Terminkontrakte widerzuspiegeln. Steigt der US-Dollar gegenüber dem Euro, so gewinnt auch der Referenzindex und demnach auch der ETN an Wert.

Am global liquidesten Markt sind Investitionen mit vielen Finanzinstrumenten möglich


Wer als Anleger am Devisenmarkt von den Kursbewegungen der gängigsten Währungspaare profitieren möchte, der findet etliche Zugangswege und Produktvarianten wie z.B. ETNs. Oft wird natürlich der direkte Handel am weltweiten Devisenmarkt bevorzugt, doch Handel mit Terminkontrakten oder der FX-Kassa-Handel ist nicht für jeden Anleger geeignet.

Der Devisenmarkt – ForEx
Der globale Devisenmarkt ist mit einem täglichen Handelsvolumen von rund 5,067 Billionen US-Dollar auf Basis der Umfrage der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) der liquideste Markt der Welt. Oft wird dieser Markt auch als ForEx (Foreign Exchange) bezeichnet.

Das hier präsentierte Währungspaar EUR/USD ist der weltweit mit den höchsten Handelsvolumina gehandelte Basiswert überhaupt und hat bereits einen Anteil von 23,1 Prozent am täglichen FX-Handelsvolumen.

Indexbezeichnung und Indexbeschreibung


Der Referenzindex bietet dem Investor ein sogenanntes „Long“-Exposure im direkten Bezug zu den Wechselkursbewegungen des US-Dollars und des Euros. Gewinnt der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, dann steigt der Referenzindex und demnach auch der Preis des ETN und vice versa.

Auch die Zinsdifferenz der beiden Währungspaarkomponenten ist von Belang. Da der US-Dollar mit dem derzeitigen Zinsband von 1,50 bis 1,75 Prozent im Gegensatz zum Euro mit seinen 0,00 Prozent Leitzins einen wesentlich höheren Leitzins hat und man im vorliegenden Fall „long“ auf den US-Dollar ist, vereinnahmt man aufgrund der positiven Zinsdifferenz noch tägliche Zinsgewinne.

Produktdetails des ETN
Der ETN kann über den Handelsplatz Xetra gehandelt werden. Die jährliche Gesamtkostenquote beträgt 0,39 Prozent und die Basis- und Handelswährung ist der Euro (EUR). Der ETN wurde am 02. Juli 2010 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 26. April 2018 ein Nettoinventarwert in Höhe von 30,03 Mio. US-Dollar.

Sicherheiten
Der Emittent des ETNs ETF Securities kann auf Sicherheiten in Höhe von rund 450 Mio. Euro verweisen. Dies stellt sogar eine Übersicherung dar. Die Sicherheiten bestehen zu rund 26 Prozent aus Aktien und zu rund 74 Prozent aus Staatsanleihen der G10-Länder.

Dollar-Bullen kamen etwas unter die Räder, doch das Blatt könnte sich wenden
Die Kursentwicklung des Währungspaares EUR/USD war seit dem Tief vom Jahresanfang 2017 bei 1,0340 bis zum jüngsten Mehrjahreshoch von 1,2556 recht imposant und hatte so manchen Dollar-Bullen kalt erwischt. Folglich verlor der vorgestellte ETN auf Jahressicht rund 10 Prozent, während der Referenzindex 9,10 Prozent einbüßte.

Seit Jahresbeginn 2018 liegt die Performance des ETN bei einem Minus von 0,75 Prozent. Jedoch erzielte der ETN seit dem Beginn des neuen Quartals – also seit Anfang April – eine Performance von 1,56 Prozent. (Performancedaten in Bezug auf den ETN und den Referenzwert gemäß des ETF-Securities-Factsheets vom 26. April 2018)

Expertenmeinung – US-Notenbank wird Zins weiter anheben


Die nächste Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank steht bevor. Am Mittwoch, den 02. Mai wird der FOMC-Leitzinsentscheid veröffentlicht. Zwar rechnet man gemäß der Indikationen der Terminmärkte mit keiner Veränderung, doch steht ein nächster Zinsschritt mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit von rund 91 Prozent im Juni bevor. Dann läge das US-Leitzinsband bei 1,75 bis 2,00 Prozent.

Zusätzlich wird derzeit von noch zwei weiteren Zinsschritten bis zum Ende des Jahres 2018 ausgegangen. Dann könnte das Zinsband schon bei 2,25 bis 2,50 Prozent liegen. Die Zinsschere weitet sich demzufolge zu Gunsten des US-Dollar und könnte den Euro wieder abwerten lassen.

Hinweis:
Dieser Artikel ist dazu gedacht, Sie zu informieren und nicht, um Ihre Investitionsentscheidungen zu beeinflussen. Nur Sie selbst können entscheiden, wie Sie Ihr Geld anlegen und tragen die alleinige Verantwortung hierfür. Ferner sind vergangene Preistrends keine Garantie für zukünftige Kursentwicklungen. Falls Sie Zweifel bezüglich der Angemessenheit einer Investition haben, empfehlen wir Ihnen, sich unabhängige Finanzberatung einzuholen.

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