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21. Januar 2018

Wettbörse oder Buchmacher


Bei Sportwetten ist es in der Regel so, dass ihr Wettanbieter – meistens eines der bekannten Sportwettenportale die Wettquoten aller Spiele festlegt. Da ihr Wettanbieter meistens auch Buchmacher ist, stellt dieser ihnen die Kurse zur Verfügung. Sie nehmen diese nun an, oder auch nicht.

Bei Wettbörsen, wie der wohl bekanntesten Wettbörse Betfair – ist das etwas anders. Hier wetten Sie nicht gegen den Buchmacher, sondern gegen andere Spieler, bzw. Wetter. Diese bieten ihre eigenen Quoten an. Jetzt haben sie die Möglichkeit, die angebotene Wetten und Kurse von anderen Sportwettern anzunehmen – oder auch nicht.

Eine Wettbörse vermittelt also zwischen den verschiedenen Teilnehmern weltweit und verwaltet die Beträge und Zahlungen. Damit die Wettbörse auch für die Anbieter rentabel ist, wird eine geringe Provision zwischen 2% und 5% auf alle Wettgewinne berechnet. Unterlegene Wetter verlieren natürlich nur ihre Einsätze und müssen keine zusätzlichen Gebühren zahlen. Die Wettbörse agiert also nur als Vermittler, im Grunde also als Makler zwischen den Wettenden.

Vorteile von Wettbörsen gegenüber klassischen Buchmachern


Bessere Quoten
Klassische Wettanbieter rechnen Gewinnmargen in Ihre Quoten ein. So wird sichergestellt, dass der Wettanbieter keinen Verlust macht, auch wenn sehr viele Benutzer auf die unterschiedlichen Wettausgänge eines Spiels setzen. Das ist auch wichtig, denn nur so kann garantiert werden, dass alle Gewinner ausbezahlt werden können. Bei Wettbörsen fällt diese Gewinnmarge des Buchmachers weg, denn die Benutzer bestimmen ihre Wettquoten selbst und bieten diese anderen Wettern an.


Umfangreiches Wettangebot und sehr professionelle Abwicklung
Bei großen und lang etablierten Wettbörsen, wie zum Beispiel Betfair wird ein sehr breitgefächertes Wettangebot angeboten. Die Anbieter von Wettbörsen verbinden Wettinteressierte weltweit und sind im Allgemeinen sehr professionell. Über viele Jahre etabliert, geht allein bei Betfair regelmäßig ein Mehrfaches an Transaktionen gegenüber der Londoner Börse ein. Die Verwaltung des Geldes ist gesichert und überwacht – und Auszahlungen werden schnell und pünktlich ausgeführt. Hinzu kommen ein zuverlässiger Support, und eine gute Plattform – die einen schnellen und einfachen Einstieg ermöglicht.

Was man unbedingt wissen muss, wenn man selber Kurse stellen möchte
Back und Lay
Da man bei Wettbörsen nicht einfach gegen den Buchmacher, sondern gegen andere Spieler wettet, bestimmt man die Quoten selbst. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten, die Back-Wette und die Lay-Wette.

Back-Wette bedeutet, dass man eine angebotene Wette annimmt. Hier ist es, als würde man eine Wette bei einem klassischen Buchmacher abschließen. Bei Back setzt man also auf den jeweiligen Ausgang einer Wette.

Lay-Wette bedeutet, dass man anderen Spielern eine Wette anbietet. Hier wird man selbst zum Buchmacher und setzt demzufolge gegen den jeweiligen Ausgang. Layed man den Sieg auf ein Ereignis, so gewinnt man also den Einsatz des anderen Wetters – falls die Wette nicht gewonnen wird (also verliert oder ein Unentschieden eintritt).

In beiden Fällen kann man entweder eine der bereits angebotenen Quoten annehmen, oder man bestimmt seine Quote. Allerdings muss man dann darauf warten, dass sich eine Gegenseite findet, damit die angebotene Quote auch angenommen wird. Durch das System der Wettbörse wird jede Quote samt Budget transparent und schnell zugreifbar vermittelt. Erst wenn die Quote und der gesamte Einsatz von anderen Personen angenommen wurden, ist die Wette komplett abgeschlossen. Bei nicht ganz so interessanten Ereignissen, kommt es schon einmal vor – dass keine geeignete Quote gestellt wird.


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