Steht der Dow Jones bald bei 15.000 Punkten?

8. July 2013 |Kategorie: Allgemein

Irgendwie schaffen es die Amerikaner in der Regel immer wieder, ein großes Comeback zu starten. Wenn man die Schuldenquote betrachtet und dazu den ständigen Konflikt der Demokraten und Republikaner bei der Haushaltssanierung, dann sieht es aus – als wäre dieses Land bald am Ende. Aber immer dann, wenn der Druck am größten ist, schaffen es die Amerikaner neu durchzustarten. Das Land könnte vor einem neuen Öl- und Gasboom stehen, der seinesgleichen sucht. Denn ein Drittel der weltweiten Gasvorräte und ein Zehntel der Ölvorkommen lagern in Schieferschichten und könnten per Fracking herausgepresst werden, hat eine Studie der US-Regierung herausgefunden. Die dort lagernde sehr hohen Ölvorkommen könnten den weltweiten Verbrauch für zehn Jahre decken. Bislang jedoch kann es lediglich noch nicht profitabel gefördert werden. Für die US-Wirtschaft bedeutet diese Technik einen Schub, wie es ihn schon seit Jahrzehnten nicht mehr gab.

Dazu kommen weiter sinkende US-Löhne, die mittlerweile vergleichbar mit den Löhnen in China sind – was vor 10 Jahren noch undenkbar war. In China sind die Löhne um fast 14 Prozent pro Jahr angestiegen. Auf der einen Seite sinken die Lohnkosten in den USA, auf der anderen Seite nehmen die in China kontinuierlich zu. Sollte sich diese Situation weiter verstärken, würden die USA einen weiteren – ganz erheblichen Vorteil verbuchen. Die sinkenden Lohnkosten sorgen zudem für eine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt, was an den sinkenden Arbeitslosenanträgen deutlich zu erkennen ist. Dieser Rückgang gilt als zuverlässigerer Indikator für die Gesamtentwicklung. Die Arbeitslosenquote liegt mittlerweile bei 7,5 Prozent – der Zielwert der FED von 6,5 Prozent ist demzufolge nicht mehr weit entfernt.

Mehr zu diesem Thema in der nächsten Ausgabe…

Quellennachweis Foto: Pam Roth


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