Prepaid Kreditkarten werden gesellschaftsfähig

10. June 2011 |Kategorie: Prepaid Kreditkarten

Was vor einigen Jahren noch negativ behaftet war, gewinnt auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung – die Prepaid Kreditkarte. In anderen Ländern ist eine Prepaid Kreditkarte schon lange ein anerkanntes Zahlungsmittel, bei uns war diese Art der Kreditkarte eher etwas für Menschen mit schwächerer Bonität, bzw. einer negativen Schufa-Auskunft. Mittlerweile ist der Siegeszug der Guthaben Kreditkarte aber auch bei uns nicht mehr aufzuhalten.

Bei einer aufladbaren- oder Guthaben Kreditkarte (andere Bezeichnungen für eine Prepaid Kreditkarte) muss vor der Nutzung eine Aufladung auf das Kreditkartenkonto vorgenommen werden. D.h. Sie überweisen Geld auf Ihr Kreditkartenkonto und können dann so viel ausgeben, wie das Konto an Guthaben aufweist. Die Verbraucherzentralen empfehlen Prepaid Kreditkaren mittlerweile, da diese vor Überschuldung schützen und demzufolge auch gut von Jugendlichen eingesetzt werden können.

Auch im Urlaub lässt sich die Prepaid Kreditkarte heute gut einsetzen. Es kann mal Probleme in einigen Ländern geben, in denen noch die guten, alten Ritsch-Ratsch Geräte eingesetzt werden – die dann die Kreditkartennummer nicht erfassen können, da diese nicht erhaben ist. Dafür gibt es aber mittlerweile auch schon hochgeprägte Guthaben Kreditkarten, die von einer klassischen Kreditkarte auch optisch nicht mehr zu unterscheiden sind.

Es gibt viele Möglichkeiten – je nach Anbieter – diese Kreditkarten aufzuladen, z.B. per Paypal, Überweisung, Bareinzahlung, Giropay, Moneybookers u.v.m. Aktuell werden in Deutschland ca. 20-25 verschiedene Prepaid Kreditkarten angeboten und es werden laufend mehr.

Quellennachweis Foto: Pam Roth

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