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13. Dezember 2018

Ist ETF-Trading sinvoll?


Broker_Wahl_2017_flatexETFs sind mittlerweile ein sehr beliebtes Anlageinstrument, doch ist ETF-Trading sinnvoll? Ein ETF deckt ganze Märkte ab, ist günstig, transparent und einfach zu handeln. Doch gilt das auch für kurzfristige Investments? Warum eigentlich nicht?

Wenn sich ein Markt einige Tage in die gewünschte Richtung bewegt, spricht absolut nichts dagegen. Die Kostenstruktur ist so günstig, dass dies durchaus rentabel sein kann. Bei einigen Brokern ist der Handel mit ETFs ab 3,90 EUR möglich, andere bieten eine Flat von 5 EUR für jeden Kauf eines ETFs an.

Das ist oft günstiger, als der Kauf einer Aktie – und diese wird ja häufig auch nur für einige Tage oder Wochen gehalten – auch wenn die Bewegung einer Einzelaktie dann durchaus auch mal etwas dynamischer ausfallen kann. Die Gesamtkosten eines ETF sind p.a. noch etwas höher, da neben der An- und Verkaufkosten auch die Verwaltungskosten anfallen. Da diese aber über ein volles Jahr Haltedauer berechnet werden – und ohnehin sehr gering sind – spielt das beim Trading keine Rolle.

Swing- und Positionstrading mit ETFs

Daytrading ist für ETFs naturgemäß weniger geeignet, in Einzelfällen mag auch das funktionieren – vor allem bei Index-ETFs – da es hier schon mal heftige Bewegungen geben kann. Im übrigen gibt es auch jede Menge Inverse- und Short-ETFs, man kann also in beiden Richtungen traden. Oder man sucht gezielt nach einer ganz bestimmten Branche, die sich gerade im Aufwind befindet – und handelt dann einen dieser ETFs. Auch der Handel mit Devisen-ETCs ist möglich, ebenso können alle Rohstoffe gehandelt werden. Aber bitte darauf achten, dass insbesondere Öl teilweise sehr heftige Bewegungen hat.

Vorteil des geringeren Risikos?
Ein Vorteil ist sicher das etwas geringere Risiko beim Kauf eines ETFs, da ganze Märkte etwas leichter eingeschätzt werden können, als einzelne Werte. Demzufolge muss sich der Anleger im wesentlichen über den Markt informieren, der gehandelt werden soll. Hat der Dax oder der Dow gerade eine dynamische Entwicklung, kann man diese dann gut für einige Tage mitnehmen. Ein ganzer Markt schwankt vorhersehbarer, als ein Einzelwert. Dennoch sollte nich immer mit Stoppkursen gehandelt werden, um höhere Kursverluste zu vermeiden.

Fazit
Wer seine Hausaufgaben macht, kann mit Swing- oder Positionstrading mittels ETFs durchaus Erfolg haben. Das Risiko ist sehr überschaubar, es gibt viele Tools, Charts, kostenlose Webinare bei Brokern und viele, tägliche Informationen. Man muss sich nur noch für einen Markt entscheiden, ggf. kann der eine oder andere Kursrutsch auch mal ausgesessen werden – sofern der ETF nicht über CFDs gehandelt wurde, bei denen dann Finanzierungskosten anfallen würden.

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