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20. Mai 2018

Geldwäschegesetz – Forderung durch BFM abgeschwächt


Immobilienprofis sind nicht dazu verpflichtet, sich von Mietinteressenten den Personalausweis zeigen zu lassen. Darauf hat sich das Bundesfinanzministerium (BFM) mit den Finanzministerien der Länder verständigt. Damit wird von Maklern bei Nachweis oder Vermittlung von Mietverträgen nicht gefordert, die Sorgfaltspflichten des Geldwäschegesetzes zu erfüllen. Die Klärung der Frage hatte der IVD im Rahmen einer Anhörung aufgebracht.

Nach wie vor muss der Immobilienmakler aber die Identität von Kaufinteressenten mit Hilfe des Personalausweises feststellen. Dies hat er zu überprüfen – sofern ihm dies möglich ist – bevor der Maklervertrag wirksam wird, spätestens aber bei einem Treffen mit dem Kunden. Dafür werden Name, Geburtsort und -datum, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Ausweisnummer und ausstellende Behörde notiert. Der Makler ist dazu verpflichtet, diese Informationen fünf Jahre lang aufzubewahren. Die Behörden haben in dieser Zeit das Recht dazu, ob der Makler diesen Pflichten nachgekommen ist. Hält man sich nicht an die Vorgaben, droht eine Ordnungsstrafe von bis zu 100.000 Euro.

Quelle: Immonet


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