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19. September 2018

Es gibt viele Gründe in physisches Gold zu investieren – wir haben diese zusammengefasst


Es gibt diverse Gründe in physisches Gold zu investieren. Gold gibt es seit ca. 6.000 Jahren, seit 2.500 Jahren als Geldersatz oder Währung. Die ersten Goldmünzen wurden in Lydien geprägt, das sich auf dem Gebiet der heutigen Türkei befand. Anschließend verbreitete sich das Münzgeld aus Gold in großen Teilen der Welt und wurde als stabile Form des Tauschmittels in Persien, im antiken Griechenland und Rom, in den Königreichen Spaniens und Portugals und im British Empire genutzt, bis es schließlich in die verschiedenen internationalen Goldstandards des 20. Jahrhunderts mündete.

Erst im August 1971 haben die USA bekanntermaßen die Umtauschbarkeit des Dollars in Gold aufgehoben und damit den rasanten, durch Schuldenwachstum bedingten Anstieg der Geldmenge ausgelöst, der noch heute unser Währungssystem prägt. Um die Bedeutung von Gold noch einmal klar vor Auge zu führen – während der letzten 2500 Jahre wurde Gold von zahlreichen hochentwickelten Zivilisationen fast ausnahmslos als reinste Form des Geldes gewählt als sicherer Hafen geschätzt.

Es werden täglich so viele Derivate, ETFs, Fonds etc. auf Gold gehandelt, dass eine physische Auslieferung in einem echten Krisenszenario gar nicht möglich wäre. Es wird also viel mehr in Papiergeld auf Gold angelegt, als es echte Goldbestände gibt. Sofern das Produkt dann überhaupt physisch gedeckt ist, was ja bei einigen ETFs angeboten wird. Wenn wir Gold demzufolge als Absicherung im Krisenfall, bei dramtisch steigender Inflation oder bei einem echten Fiat-Geldcrash betrachten, macht es nur Sinn – Gold auch physisch zu halten. Wir haben mal einige Gründe aufgeführt, die für physischen Goldbesitz sprechen.

1. Begrenzte Menge
Goldlagerstätten sind in allen Teilen der Welt sehr selten und ihr Abbau, sowie die Gewinnung des reinen Goldes ist äußerst kompliziert, teuer und aufwendig. Das neu hinzukommende Goldangebot des Edelmetalles ist daher stark begrenzt.

2. Ein greifbarer Wert
Physisches Gold ist ein real und greifbar. Es ist praktisch unzerstörbar, kann nicht künstlich hergestellt werden und ist schwer zu fälschen. Aus diesem Grund hat Gold von je her einen inneren Wert – ganz im Gegensatz zu den Fiatwährungen (Papiergeld).

3. Eine langjährige Geschichte
Gold gibt es schon seit ca. 6.000 Jahren – und spielte schon im lten Ägypten eine große Rolle. Gold war schon immer im internationalen Handel von Bedeutung und verantwortlich für den Wohlstand zahlreicher Zivilisationen – und hat auch viele Menschen und Regionnen reich gemacht.

4. Langfristiger Inflationsschutz
Gold erhält auch langfristig seine Kaufkraft und ist überaus wertstabil – trotz zwischenzeitlicher Schwankungen. Pysisches Gold stellt daher einen guten, langfristigen Schutz vor Inflation dar.

5. Ein sicherer Hafen
Physisches Gold kann in Krisenzeiten, bei Kriegen oder einer Währungsreform als „sicherer Hafen“ dienen. Wenn es an den Finanzmärkten infolge geopolitischer Spannungen, militärischer Auseinandersetzungen oder sonstiger Krisen zu Turbulenzen oder großer Unsicherheit kommt, steigt das Risiko nahezu aller anderen Anlageformen deutlich an.

Da physisches Gold jedoch keine derartigen Risiken birgt, strömen die Anleger in solchen Zeiten in den Goldmarkt, um ihr Kapital zu erhalten. Sie suchen Zuflucht in dem sicheren Hafen, den Gold ihnen bietet. Das Edelmetall kann daher gewissermaßen als finanzieller Katastrophenschutz- oder auch Fluchtwährung betrachtet werden.

6. Gold kann nicht entwertet werden
Aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften und Besonderheiten kann der Wert des gelben Metalls nicht bewusst gesenkt werden. Auch lässt sich das Angebot nicht durch politische oder geldpolitische Entscheidungen erhöhen. Ganu im Gegensatz zu den Fiatwährungen, die praktisch fortlaufend entwertet werden, sei durch permanente Neuverschuldung der Regierungen, oder durch die geldpolitischen Lockerungen der Zentralbanken. Auch nicht durch die Rettungspakete, die den Banken und dem Finanzsystem bei jeder Gelegenheit zugeführt werden. Auf diese Weise werden letztendlich langfristig alle Fiatwährungen zu Grunde gewirtschaftet. Bislang hat Gold noch jede von ihnen um tausende von Jahren überlebt.



7. Kein Emittenten oder Bankenrisiko
Wenn Sie physisches Gold besitzen, sind Sie nicht von anderen abhängig – denn wenn Sie die Münzen und Barren selbst verwahren, gibt es keine Gegenpartei. Anders ist das bei vielen verschiedenen Finanzprodukten auf Gold, wie z.B. ETFs, Zertifikate oder sonstige Derivate. All diese Formen des „Papiergoldes“ beinhalten gewisse Restrisiken.

8. Mobiles und anonymes Vermögen
Goldmünzen und -barren beinhaltern eine gute Mobilität. Gerade im Fall von Kriegen, Konflikten und anderen Krisen sind Goldmünzen und -barren ideal dazu geeignet, Vermögen und Ersparnisse auf anonyme Weise an einen anderen Ort zu transportieren. Außerdem wird Gold auf der ganzen Welt als universelles Geld akzeptiert. Es existiert ein hochliquider, weltweiter Markt, der immer ausreichende Verkaufsmöglichkeiten bietet. Ganz gleich, wo Sie hin kommen – Ihre Goldmünzen und -barren können Sie immer verkaufen.

9. Gold als Kreditsicherheit
Gold kann auch als Kreditsicherheit eingesetzt werden, da es sich um ein äußerst liquides Asset handelt. Es kann verliehen und zur Generierung von Zinserträgen genutzt werden. Am Großhandelsmarkt ist das Gold-Leasing zwischen Zentralbanken und Bullionbanken Gang und Gebe. Doch auch Privatanlegern steht diese Möglichkeit offen, wenn sie selbst einen Kredit benötigen oder Zinsen auf ihre Goldrücklagen erhalten möchten.

10. Unabhängigkeit vom Bankensystem
In der heutigen globalen Finanzwelt ist physisches Gold eines der wenigen Assets, die außerhalb des Finanzsystems existieren. Gold wird nicht von einer Zentralbank, Regierung oder sonstigen Behörde herausgegeben und ist daher unabhängig vom Bankensystem. Physisches Gold, welches nicht im Tresor einer Bank gelagert wird, entzieht sich dem System und dem Zugriff der Institute und Behörden.

Zudem besteht kein Ausfallrisiko, weil Gold nicht von einem Emittent herausgegeben wird, der pleite gehen könnte. Für Ihre Goldmünzen und -barren sind nur Sie allein verantwortlich. Physisches Gold kann nicht bankrott gehen oder zahlungsunfähig werden. Aus diesem Grund sind Sie nicht gezwungen, irgendeiner anderen Partei zu vertrauen, wenn Sie physisches Gold besitzen. Vielleicht der Bank oder Institution, bei der Sie es ggf. einlagern.

11. Besser als ein ETF
Physisches Gold bietet alle Vorzüge, die ein goldgedeckter, börsengehandelter Fonds (exchange-traded fund, ETF) per Definition nicht bieten kann. ETFs bieten Exposure gegenüber dem Goldpreis, stellen aber keine Investition in Gold im eigentlichen Sinne dar. Bei den meisten goldgedeckten ETFs hat der Anleger nicht die Möglichkeit, seine Anteile in physisches Gold umzuwandeln und sich dieses Gold liefern zu lassen. Oft ist nicht einmal der Ort bekannt, an dem die Goldbestände des ETFs lagern. Wenn Sie dagegen physisches Gold, das Ihnen eindeutig zugewiesen ist, bei einem spezialisierten Unternehmen einlagern, können Sie es sich jederzeit ausliefern lassen.

Ein Gold-ETF hat ebenso wie fast alle anderen Finanzprodukte ein Gegenparteirisiko, denn er funktioniert nur durch das Zusammenwirken verschiedener Beteiligter. Es gibt beispielsweise einen Treuhänder, einen Verwalter und einen Sponsor bzw. Emittenten. Ein solches Risiko besteht bei physischem Gold nicht.

12. Physisches Gold – nur ein winziger Anteil des Papiergoldes
Der Londoner Goldmarkt und die New Yorker Goldterminbörse COMEX weisen ein gigantisches Handelsvolumen an Papiergold auf, das die Größe des tatsächlichen physischen Goldmarktes um ein Vielfaches übertrifft. An den diesen Märkten werden nur Goldderivate gehandelt – Futures und Zertifikate auf Gold in. Diese Produkte repräsentieren ungedeckte oder nur zu einem geringen Anteil gedeckte Goldforderungen, die von ihren Besitzern niemals in physisches Gold umgewandelt werden könnten.

In einem Szenario, in dem diese Papiergoldmärkte aus dem Gleichgewicht geraten und instabil werden, würden sich die Preise für Goldderivate und physisches Gold auseinanderentwickeln, bis die Papiermärkte schließlich zusammenbrechen und den Handel einstellen. Nur physisches Gold würde seinen Wert in diesem Fall behalten. Es ist daher auch eine Absicherung gegen den Finanzkollaps dieser riesigen Papiergoldmärkte.

13. Vermögenssicherung

Physisches Gold ist ein hervorragendes Mittel zur Erhaltung des eigenen Vermögens. In Form von Münzen oder Barren behält es seine Kaufkraft selbst dann über lange Zeiträume hinweg, wenn das allgemeine Preisniveau für Güter und Dienstleistungen unaufhaltsam steigt.

Geldwährungen wie der US-Dollar können da nicht mithalten, denn deren Kaufkraft stetig infolge von Inflation und Geldmengenausweitungen sinkt. Bislang wurden alle Fiatwährungen der Vergangenheit letzten Endes vollkommen wertlos – oder aus anderen Gründen abgeschafft. Einige, wie z. B. der US-Dollar, blieben jedoch im Umlauf, obwohl sie ihren ursprünglichen Wert im Laufe der Zeit gänzlich verloren haben. Seit der Gründung der US-Notenbank Federal Reserve im Jahr 1913 hat der Dollar gegenüber Gold mehr als 98% seines Wertes eingebüßt, d. h. im Vergleich zu Gold ist seine Kaufkraft um mehr als 98% gesunken.

BullionVault

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