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19. September 2018

Es drohen immer mehr Währungskriege


Sogenannte Währungskriege hat es schon immer gegeben, denn eine gegenüber den anderen großen Währungsräumen schwache Währung zu haben, begünstigt den eigenen Export und stärkt somit das Wachstum, während die dann im Vergleich teuren Währungen der anderen großen Wirtschaftsräume deren Exporte behindern. Die eigene Währung als Waffe einzusetzen, um vom weltweiten Handel das größte Stück abzubekommen, ist also keineswegs neu.

Und üblicherweise waren die USA immer mittendrin, ob man sich mit dem chinesischen Yuan, dem japanischen Yen oder dem Euro anlegte. Nur offen ausgesprochen wurde das nie, das Verbot der politische Anstand. Denn einen solchen Konflikt an der Oberfläche auszutragen würde bedeuten, massive Gegenmaßnahmen herauszufordern. Schweigt man indes und zieht hinter dem Vorhang die Fäden, kann man sich bei Beschwerden der Gegenseite wunderbar ahnungslos geben.




Dieses Tabu hat US-Handelsminister gebrochen, indem er verkündete, dass es Handelskriege schon immer gegeben habe und der einzige Unterschied sei, dass die USA diesmal daran teilnehmen würden. Ob er damit den Druck auf den Dollar gegenüber dem Euro meinte – oder die Konfrontation mit China, bleibt offen. Möglich, dass es sich auf beide Bereiche bezog. Der Euro reagierte daraufhin entsprechend zum US-Dollar.

Mit einem ETF kann man durchaus von den Devisenschwankungen profitieren. Dafür ist es nicht erforderlich – und auch nicht zu empfehlen – gleich am Forexmarkt zu mit dem Handel zu starten.

Hinweis: Dieser Artikel ist dazu gedacht, Sie zu informieren und nicht, um Ihre Investitionsentscheidungen zu beeinflussen. Nur Sie selbst können entscheiden, wie Sie Ihr Geld anlegen und tragen die alleinige Verantwortung hierfür. Ferner sind vergangene Preistrends keine Garantie für zukünftige Kursentwicklungen. Falls Sie Zweifel bezüglich der Angemessenheit einer Investition haben, empfehlen wir Ihnen, sich unabhängige Finanzberatung einzuholen.

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