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17. Juli 2018

Bitcoin & Co. – die bekanntesten Kryptowährungen


Mit Bitcoin ging im Jahre 2009 die erste Kryptowährung in die Startlöcher. Etwa ein Jahr später wurde die erste nachweisbare Transaktion mit Kryptogeld getätigt. Die Infografik von smava zeigt, wie rasant sich Bitcoin und Co. seitdem weiterentwickelt haben. Doch was sollte man über Kryptowährungen wissen und was ist in Zukunft zu erwarten?

Statistische Erhebung zu Bitcoin und Co.

Um einen Überblick zum Werdegang der Kryptowährungen zu erhalten, befragte man insgesamt 10.000 Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu diesem Thema. Dabei wurde deutlich, dass Bitcoin und Co. in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewannen. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass 1,7% der Befragten angaben, Kryptogeld nicht nur zur Geldanlage, sondern bereits auch als Zahlungsmittel verwendet zu haben. Nachdem Kryptogeld im Jahr 2010 bei einer Pizzalieferung zum ersten Mal als Zahlungsmittel verwendet wurde, stiegen die täglichen Transaktionen stetig an. Allerdings lässt sich feststellen, dass die Gesamtzahl der tatsächlichen Übermittlungen stark schwankt. Während im Zeitraum von März bis Mai 2018 durchschnittlich 200.000 Transaktionen pro Tag verzeichnet wurden, lag dieser Wert wenige Monate zuvor noch bei 300.000. Dennoch wurde kurz vor dem Einbruch der Zahlen der bisherige Maximalwert von 490.644 erreicht.

Welche Kryptowährungen sollte man kennen?

Die Währung, die das Phänomen des Kryptogeldes ins Rollen brachte, ist zweifellos Bitcoin. Obwohl es sich dabei sowohl um den bekanntesten Vertreter als auch um den Marktführer handelt, holen andere Kryptowährungen immer mehr auf. Ähnlich wie Bitcoin basiert mit Dash auch einer der engsten Verfolger des Platzhirsches auf einem sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk. Die Open-Source-Methode der auch „Darkcoin“ genannten Währung gewährleistet eine schnelle Übermittlung auf der ganzen Welt. Als einer der sichersten Vertreter gilt Monero. Diese Währung basiert auf der Blockchain-Technologie und setzt auf starke Dezentralisierung. Die damit einhergehende Anonymität gilt als einer der größten Vorteile von Kryptogeld-Transaktionen. 

Was bringt die Zukunft?

Es ist offensichtlich, dass Kryptowährungen das Potential haben, sich in den nächsten Jahren noch weiter zu etablieren. Das Interesse von Privatpersonen, sie sowohl als Zahlungsmittel als auch zum Handel auf dem freien Markt zu nutzen, ist durchaus vorhanden. Woran es noch fehlt, ist die restlose Überzeugung der Bevölkerung. In Ländern wie Deutschland herrschen noch große Unkenntnis und Skepsis im Bezug auf Kryptogeld. Dagegen zeigen beispielsweise die USA und Kanada, dass es sich lohnen kann, den digitalen Währungen Vertrauen zu schenken. Dort wurden schon vor einiger Zeit erste Kryptoautomaten installiert, was Bitcoin zum Beispiel eine Wertsteigerung von 6.580% innerhalb der letzten fünf Jahre bescherte. Da Kryptogeld nun auch in Europa bei den ersten Shops als Zahlungsmittel akzeptiert wird, kann man künftig auch in der Bundesrepublik mit vergleichbaren Aufrüstungen rechnen.