Auf der Suche nach der passenden Immobilie

29. November 2012 |Kategorie: Allgemein

Was waren das noch für Zeiten, als man bis zum Samstag auf die Wochenzeitung warten musste, um dann die Immobilienanzeigen zu studieren. Vor allem bei Mietwohnungen in stark nachgefragten Stadtteilen größerer Städte war es wichtig, schnell zu agieren und möglichst sofort nach Erscheinen der Wochenzeitung einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Da der Informationsgehalt der Anzeigen – schon aus Kostengründen – nicht immer wirklich aussagekräftig war, haben viele Besichtigungen nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Zumal eine Bebilderung der Immobilien oft gar nicht gegeben war. Der Aufwand eine passende Immobilie zu finden war sehr hoch – und es waren viele Besichtigungen und Telefonate erforderlich.

Das Internet brachte dann allerdings einen Quantensprung für die Immobiliensuche, heute wird online nach Immobilien gesucht. Der Trend geht in Richtung immer schneller, präsiser, mobiler und mit möglichst vielen Fotos – noch besser mit einem Video vom Objekt. Heute kann jeder seine persönliche Objektsuche schon so gut vorselektieren, dass die Zeitersparnis enorm ist und weniger interessanter Objekte sowohl von der Lage, als auch von der Ausstattung vorab gleich wegfallen. Anhand von Lageplänen, Street View usw. kann auch die Lage vorab sehr gut beurteilt werden können. Die Entwicklung ist diesbezüglich auch noch lange nicht am Ende und wird weitergehen.

Ein gutes Beispiel für die Entwicklung in diesem Bereich ist die Immobiliensuchmaschine Nestoria. Vor allem bei der Immobiliensuche in innerstädtischen Großstadtlagen hilft das Internet ungemein, selbst von unterwegs – zum Beispiel in der Bahn – kann man in Ruhe nach einem passenden Objekt suchen und ggfl. sofort reagieren und kurzfristig einen Besichtigungstermin vereinbaren.

Aktuell geht der Trend vor allem bei Mietwohnungen in Ballungsgebieten zu immer weiter steigenden Mietpreisen, mittlerweile erreichen die Mietpreise in einer Stadt wie Hamburg durchaus mal 20 EUR pro qm und teilweise deutlich darüber. Auch wer ein Haus in Hamburg kaufen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Demzufolge dürfte Hamburg bald München als teuersten Immobilienstandort ablösen, zumindest gehen Exporten davon aus.

Besonders teuer sind die Statteile “rund um die Alster” wie Uhlenhorst, Harvestehude und Rotherbaum – sowie die Elbvororte, insbesondere Nientedten, Othmarschen und Blankenese. Die Hafencity ist vom Preisniveau etwas zurückgekommen, allerdings nach wie vor auf einem hohen Niveau. Von einer Immobilienblase sind wir in Deutschland weit entfernt, es ist eher mit weiter steigenden Preisen zu rechnen. Immobilien in guten Lagen haben sich in der Vergangenheit ohnehin als wertstabil erwiesen, daran wird sich langfristig auch durch Preischwankungen nichts ändern.

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